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Was ist Unternehmens-Mobilitäts-Management (Enterprise Mobility Management, EMM)?

Unter Unternehmens-Mobilitäts-Management (EMM) versteht man eine Reihe von Technologien, Prozessen und Richtlinien für die sichere Verwendung und Verwaltung von firmeneigenen und privaten mobilen Endgeräten innerhalb eines Unternehmens. EMM wird fortlaufend weiterentwickelt, um dem ständigen Wandel der Geräteplattformen und Trends im Bereich der mobilen Endgeräte am Arbeitsplatz gerecht zu werden.

Wie hat sich EMM weiterentwickelt?

EMM-Lösungen wurden als Ergebnis des Bring-your-own-Device-Trends ins Leben gerufen. Anstatt die Nutzung von Mobilgeräten am Arbeitsplatz einzuschränken, haben sich viele Unternehmen dazu entschlossen, EMM-Lösungen zu implementieren, um den Nutzern Flexibilität bei den Mobilgeräten einzuräumen und zeitgleich die IT-Kontrolle darüber zu wahren. 

Wie funktioniert Mobilgerätemanagement (Mobile Device Management, MDM)?

EMM entspringt aus dem – und umfasst heute das – Mobilgerätemanagement, das der IT volle Kontrolle über die Nutzergeräte einräumt. MDM schützt Daten durch die Nutzung von Richtlinien auf Geräteebene, die vom Hersteller des Geräts oder dem Provider der Plattform bereitgestellt werden. Mithilfe dieser Richtlinien kann die IT die Geräte mobiler Anwender konfigurieren, sie schützen und unterstützen. Beispielsweise kann die IT eine Verschlüsselung des gesamten Geräts aktivieren oder es sperren bzw. zurücksetzen.

Wie funktioniert das mobile Anwendungsmanagement (Mobile Application Management, MAM)?

Das mobile Anwendungsmanagement ist eine weitere Schlüsselkomponente von EMM-Lösungen. MAM ermöglicht es der IT, ausschließlich die Anwendungen, nicht jedoch das Gerät zu verwalten. Die IT kann für bestimmte Anwendungen Sicherheitsrichtlinien anwenden, den Austausch von Unternehmensdaten zwischen den Anwendungen einschränken und bestimmte Anwendungen und dazugehörige Daten selektiv löschen, ohne das gesamte Gerät zurücksetzen zu müssen. MAM ermöglicht der IT keinen Zugriff auf persönliche Anwendungen.

Wie funktioniert vereinheitlichtes Endgeräte-Management (Unified Endpoint Management, UEM)?

Da die IT stets bestrebt ist, neuere Geräteplattformen zu unterstützen, wie zum Beispiel Windows 10, entwickeln viele EMM-Anbieter ihre Lösungen weiter, um ein einheitliches Endgeräte-Management anbieten zu können. UEM umfasst alle Funktionen von EMM, ermöglicht es der IT jedoch zusätzlich, alle Arten von Endgeräten über eine einzige Konsole zu verwalten, darunter iOS, Android, Windows, Chrome OS und Mac OS. UEM-Lösungen gewähren Nutzern auch Zugriff auf alle Anwendungen und Dateien.

Wie maximiert man die Produktivität mithilfe von EMM?

Das Ziel von EMM ist es nicht nur, die Arbeit auf mobilen Endgeräten zu ermöglichen. Es geht darum, sie dabei so produktiv wie möglich zu machen. Verbraucheranwendungen sind zwar praktisch und einfach in der Handhabung, bieten jedoch nicht den notwendigen Grad an Funktionalität, den man für die Verrichtung von Routineaufgaben am Arbeitsplatz benötigt, geschweige denn den notwendigen Grad an Sicherheit zum Schutz von Firmendaten.

EMM-Lösungen bieten mobile Apps, die ganz auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgelegt sind – z. B. E-Mail, Kalender, sichere Web-Browser, Dokumentbearbeitung und Remote-Zugriff auf Unternehmensressourcen wie Anwendungen, Desktops und Dateien – und dank derer Mitarbeiter auch außerhalb des Büros produktiv und sicher arbeiten können.

Unter Citrix Endpoint Management erfahren Sie, wie Citrix mit UEM den digitalen Arbeitsplatz vereinfachen kann.

Zusätzliche Ressourcen: